Gundeli Augenblick November 2021

Sehr geehrte Damen und Herren

Mit diesem Newsletter erhalten Sie zum letzten Mal einen Ausschnitt aktueller Informationen aus dem Gundeli.

Wie bereits mehrfach kommuniziert sah sich der Trägerverein der Quartierkoordination Gundeldingen, bedingt durch die Streichung der Gelder für 2021, gezwungen den Verein zum 30. November 2021 aufzulösen.

Wir bedauern diesen unfreiwilligen Schritt sehr.

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen und bedanken uns für Ihr Interesse in den letzten Jahren!

Ihre Quartierkoordination Gundeldingen

Artikel GZ, von Thomas P. Weber

Auf Ende November hört Gabriele Frank, als Geschäftsstellenleiterin der Quartierkoordination Gundeldingen (QuKoG) am Tellplatz auf zu arbeiten. Wir haben Gabriele Frank getroffen für ein Interview, um über ihre langjährige Arbeit in den Diensten des Gundeldinger Quartiers und über die Schliessung zu berichten.

GZ: Gabriele Frank, wie lange haben Sie für den Trägerverein Quartierkoordination Gundeldingen als Geschäftsstellenleiterin gearbeitet?
Gabriele Frank (GF)
: 9 Jahre

GZ: Was waren Ihre tollsten Highlights oder die schönsten Momente?
GF: Es gab unendlich viele grossartige und schöne Momente. Wir haben viele Projekte initiiert, begleitet, auf den Weg gebracht und wichtige Themen für das Quartier gemeinsam mit der Verwaltung bearbeitet. Die Arbeit der QuKoG hat Aufmerksamkeit über das Quartier und Basel hinaus auf sich gezogen. In der Rückschau kann ich sagen, dass ich stets viele wunderbare, professionelle, engagierte Menschen aus dem Quartier für eine Zusammenarbeit, ein Mitdenken gewinnen konnte. Gemeinsam konnte dadurch viel bewegt werden, vieles entstehen. Eine besonders grosse Freude ist mir, dass das "Netzwerk Caring Community Gundeli" entstanden ist. Lesen Sie hier weiter...


Die WERT!Stätte zieht ein!

Ab den 1. Dezember ist die gemeinnützige GmbH neu auf dem Gundeldingerfeld.

Von WERTlos zu WERTvoll - Willkommen bei der WERT!Stätte

Wir setzen uns FÜR Umwelt, Menschen und Gemeinschaft ein.
Wir engagieren uns GEGEN Material- und Lebensmittelverschwendung, Armut und Einsamkeit.

Zusammen weiterverWERTen

Möchtest Du auch etwas bewegen? Hast Du Zeit und Lust mitzuhelfen?
Dann werde Freiwillige/r bei der WERT!Stätte.

Aus alt wird neu                                      Foto: Sara Barth

Die WERT!Stätte ist eine gemeinnützige GmbH und steht für einen sinnvollen, WERTerhaltenden Umgang mit vorhandenen, bereits produzierten Gütern unseres Alltags.

Wir geben Produkten einen neuen WERT!

Die WERT!Stätte rettet Produkte, gibt ihnen ein zweites Leben und erhält den bereits vorhandenen Wert der Rohmaterialien. Viele bereits produzierte, einwandfreie Produkte werden entsorgt. Dadurch entsteht ein Totalverlust, das ist für Mensch und Umwelt unverantwortbar. Dies wollen wir vermeiden.

Weitere Informationen: www.wertstaette.ch / sonja.graesslin@wertstaette.ch / 079 570 0710

Das Team Ludothek Gundeli

Anita, Arianna, Barbara, Bianca, Gina und Lorena,

laden Sie herzlich zum Spielnachmittag ein.

Wo? im Zwinglihaus, Gundeldingerstrasse 370 - Benutzen Sie bitte den Seiteneingang

Wann? 14. November 2021, 14.00 - 17.00 Uhr

Alle 30 Minuten eine Führung in der Ludothek

Covid Massnahmen: Besucher*nnen über 16 Jahren müssen ein gültiges Covid-Zertifikat sowie einen offiziellen Ausweis vorweisen. Maske tragen, Abstand halten, Hände desinfizieren!

Wir freuen uns auf ihren Besuch und einen spielreichen Nachmittag!

Ludothek Gundeli
Gundeldingerstrasse 370
4053 Basel
076 282 88 68

ludothekgundeli@outlook.com
https://ludothek-gundeli.ch/

Das Projektpaket "Leistungssteigerung Basel SBB und provisorische Passerelle" liegt im Rahmen seines Bewilligungsverfahrens von Mittwoch, 27. Oktober, bis Freitag, 26. November 2021, in Basel öffentlich auf. Das amtliche Auflageinserat ist im Kantonsblatt veröffentlicht.

Zusätzlich informieren wir seitens SBB wie folgt über das Projektpaket:

  • seit März 2021: Projektwebseite www.sbb.ch/basel-sbb
  • Mi, 27.10.2021: Anwohnerschreiben (siehe Anhang). Dieses wird an rund 5800 Haushalte im Gundeldingen-Quartier verteilt.
  • Fr, 29.10.2021: Medienkonferenz
  • Di, 9.11., und Do, 18.11.2021: Sprechstunden für Anwohnerinnen und Anwohner (Details siehe Anwohnerschreiben)

Das Projektpaket hat einen Umfang von rund 180 Millionen Franken. Es beinhaltet ein zusätzliches Perron auf der Südseite und eine provisorische Passerelle westlich der bestehenden Passerelle. Wir wollen es - im Auftrag des Bundes - von 2023 bis 2025 ausführen. Das Projektpaket schafft im Bahnhof Basel SBB die nötigen Kapazitäten für den S-Bahn-Viertelstundentakt Basel-Liestal und ist zudem eine der Grundlagen für weitere Angebotsausbauten.

SBB AG
Kommunikation Infrastruktur
Hilfikerstrasse 3, 3000 Bern 65
www.sbb.ch/bauprojekte

 

 

Veranstaltungsreihe "Dialog im Quartier"

23.11. (Anti-) Food Waste Parcours
07.12. Ernährungsgewohnheiten

Beginn: jeweils 19.00 Uhr, max. Anzahl Personen pro Event: 50
Website Dialog im Quartier - Basel isst nachhaltig

Hinweise unserer Trägervereine

worktrain ist als soziale Institution seit nun doch schon beachtlichen 35 Jahren im Bereich der Beruflichen Integration tätig. Die Trägerverbände Arbeitgeberverband Basel, Gewerbeverband Basel-Stadt, Handelskammer beider Basel und Wirtschaftskammer Baselland sind seit der Gründung von worktrain im Vorstand vertreten. Ebenfalls einen Sitz im Vorstand haben die Stiftung für Hilfeleistungen an Arbeitnehmer und die Stiftung Profil Arbeit & Handicap. Der Arbeitgeberverband Basel leistet als Gründerverband zusammen mit den anderen regionalen Wirtschaftsverbänden mit diesem Engagement einen langjährigen aktiven Beitrag zur Sozialpolitik.

Im Detail bietet die Institution worktrain in den Bereichen Kaufmännisches und Detailhandel individuell zugeschnittene Eingliederungsprogramme für Personen an, die über die IV-Stellen, Sozialhilfebehörden oder weitere Stellen an uns vermittelt werden. Das Ziel ist stets, diese Menschen in naher Zukunft wieder in die freie Wirtschaft zu integrieren. Zudem werden im Kaufmännischen und Detailhandel Ausbildungen von INSOS (IV-Ausbildung und Vorstufe einer möglichen EBA-Ausbildung) bis EFZ angeboten. Die Programme finden teilweise Inhouse statt und bei entsprechender Stabilität extern in Firmen des 1. Arbeitsmarktes. Damit stellen wir sicher, eine möglichst nachhaltige berufliche Eingliederung erzielen zu können.

Im Rahmen der Inhouse-Programme bieten wir folgende Dienstleistungen für unsere Privat- und Firmenkunden:

Office Shop                 Bürodienstleistungen wie Druckaufträge und Versandarbeiten
FiBu Shop                   Steuererklärungen und Buchhaltungen auf Mandatsbasis
papapya Gift Shop      Verkauf von Geschenk- und Fashionartikeln im Shop
papaya Web Shop       Versandhandel von Geschenkartikeln

Nach 15 Jahren am bisherigen Standort im Gundeldingerquartier hat sich worktrain u.a. aus Platzgründen entschlossen, auf die Suche nach neuen Räumlichkeiten zu gehen. Fündig geworden sind wir mit sehr ansprechenden, grosszügigen Büroräumlichkeiten an der Malzgasse 16, gleich neben dem Aeschenplatz, Basel. Und diese Büroräumlichkeiten sind erst noch rollstuhlgängig, d.h. wir können so als einzigste Institution im Raum Basel für die IV Ausbildungen im Bürobereich für Rollstuhlfahrer anbieten. Damit wird eine wichtige Angebotslücke abgedeckt.

Der Laden, d.h. unser papaya Gift Shop hat eine spannende Lokalität am Klosterberg 11, Basel, gefunden, gleich neben dem Atlantis. Es zeigte sich hin und wieder herausfordernd, die zwei Projekte parallel zu steuern mit verschiedenen Umbaumassnahmen plus den Auszug aus den bestehenden Räumlichkeiten zu organisieren, aber wir haben es geschafft! Das Gundeli haben wir nach so langer Zeit mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen und freuen uns nun darauf, unsere Arbeit in der beruflichen Eingliederung an den neuen Standorten weiterzuführen. Ein Besuch freut uns!

Barbara Siegenthaler
Geschäftsleiterin

worktrain in 100 Sekunden erklärt:

Schauen Sie sich unseren neu erstellten, kurzweiligen Werbefilm an. Viel Spass!

Deutsch- und Integrationskurse mit Spielgruppe | Obligatorische frühe Deutschförderung

Sprechen Sie Deutsch? Das Erlernen und Beherrschen der deutschen Sprache bildet für Migrantinnen und Migranten einen der ersten und wichtigsten Schritte, um sich hier in der Region Basel und in der Nordwestschweiz erfolgreich zu integrieren. Mit dem Erlernen einer neuen Sprache öffnen wir das Tor zu einer neuen Welt.

Seit bereits über zwanzig Jahren engagiert sich die Ausbildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten (ABSM) für Menschen aus allen Ländern, welche voller Neugier die "neue Welt Basel" erkunden und sich in Basel und der Region in das hiesige Leben integrieren möchten.

 

Die ABSM bietet zahlreiche unterschiedliche Deutsch- und Integrationskurse für die Sprachniveaus A1 bis B2 an: An den Vormittags- und Nachmittagskursen speziell für Frauen bieten wir Müttern mit Kleinkindern eine Kinderbetreuung für die Dauer des Kurses. Weiter haben wir in unserem Angebot Abendkurse für Berufstätige, Konversationskurse, Willkommen-Kurse für Neuzugezogene mit Gutschein sowie Info-Module zum Leben in der Nordwestschweiz. Ausserdem bieten wir im Rahmen der obligatorischen frühen Deutschförderung Betreuungsplätze für Kinder, welche sich 1 Jahr vor dem Kindergarteneintritt befinden. Nicht zuletzt berät und coacht die ABSM Kursteilnehmende mit Blick auf die berufliche Integration.

Kommen Sie vorbei! Wir haben noch Plätze frei.

+41 61 361 85 88 | info@absm.ch | www.absm.ch

Das FAZ wird in diesem Jahr 30

Das Familienzentrum (FAZ) im Gundeldinger Feld feiert 2021 sein 30-jähriges Jubiläum, voraussichtlich im August, mit einem Fest für die Kleinen und Grossen rundum die Räumlichkeiten des FAZ.

Das FAZ ist Trägerschaftsmitglied der Quartierkoordination Gundeldingen (QuKoG). Der Quartiertreffpunkt FAZ ist ein Verein und funktioniert Dank engagierten MitarbeiterInnen, den kantonalen Staatsbeiträgen sowie der Subventionen von GGG und CMS.

Seit 30 Jahren bietet das FAZ Kindern vom Buschi bis zur 1. Primarklasse und ihren Bezugspersonen Raum zum Spielen, Singen, Tanzen, Lachen, Basteln, Balancieren, Essen, Schwatzen, Kontakte knüpfen...!

Nebst dem freien Spiel für die Kinder gibt es auch diverse Angebote, welche gratis oder kostengünstig besucht werden können. Die vielfältigen Programmpunkte im offenen Treffpunkt mit Café und Spielraum finden jeweils von Montag- bis Freitagnachmittag von 14.00-17.30h statt.

Das detaillierte Programm kann auf der Homepage eingesehen oder in Papierform bei einem Besuch vor Ort mitgenommen werden.

Gabriela Brüderlin Erni und Esther Buser



Liebi FriendeInnen vo dr QuKoG.

Adjie Newsletter, adjie QuKoG, schade, dass es so herausgekommen ist, hätte nicht sein sollen, aber eben... Schauen wir gemeinsam in die Zukunft und lassen überraschen, was mit den neuen Projekten in unserem Gundeli herauskommt, ich hoffe nur das Beste. Auf jeden Fall sollten wir diesen positiv gegenüber stehen.

Eine tolle und spannende Zeit ist nun leider zu Ende, ich habe sie genossen und denke ihr auch. Allen die in dieser Zeit etwas dazu etwas beigetragen "e herzligges Danggschön".

Dieser Dank, gillt speziell den verschiedenen PräsidentenInnen und ihren Vorständen, insbesondere aber der Geschäftsstellenleiterin Gabriele Frank und ihrem Team, haben sie doch vieles bewegt und auch umgesetzt. Gabriele hatte immer ein offenes Ohr, wenn ich mit Anliegen etc. zu ihr kam, sicher bei euch auch. Jetzt hat sie ihre Pension redlich verdient, gniess sie.

Ich freue mich, hoffentlich alle, euch an der letzten GV am 9.9.2021 zu sehen auch wenn es ein Abschied ist, unter dem Motto: weisch no.

Bis bald in alter Frischi. Alles Gueti, blyybet gsund und uff besseri Zyte.

So das wärs vo mir.

Herzlichst und mit de beschte Griess

dr Preesi vom Förderverein Pflegeheim Momo

Edi Strub

Kurse und Aktuelles von Gsünder Basel immer unter www.gsuenderbasel.ch.

    

Adieu QuKoG, wir werden dich vermissen!

Die HEKS-Regionalstelle beider Basel hat seit vielen Jahren einen regen Kontakt und eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Quartierkoordination Gundeli. Dank des Engagements und der Beteiligung von QuKoG sind viele neue Angebote im Quartier entstanden. Die Stimme der Gundelianer war sehr gut vertreten. QuKoG war auch während des Corona-Lockdowns präsent, als Portal und Schaufenster der Solidarität, der Unterstützung und des Zusammenhalts im Quartier.

Einige HEKS-Projekte in der Region Basel profitierten besonders von der Zusammenarbeit. So war Gabriele Frank als Geschäftsleiterin sehr stark in die Entwicklung des BrückenbauerInnen-Projekts eingebunden und wirkte als wichtiger Akteur bei der Weiterentwicklung des Angebots. Das ganze Team hat die Zusammenarbeit mit Gabriele sehr geschätzt und von ihrem Wissen über das Leben im Gundeli profitiert. Dafür sind wir sehr dankbar.

HEKS AltuM dankt der Quartierkoordination Gundeldingen für die Vernetzungsmöglichkeiten, die sie im Bereich "Caring Community" geschaffen hat. Durch die Vernetzungsgefässe konnten neue Kooperationen entstehen. Wir haben uns sehr gefreut, dass wir an der Erzählcafé-Weiterbildung teilnehmen konnten, die die Quartierkoordination organisiert hat. Wir konnten die Methode mittlerweile bereits im Rahmen von AltuM nutzen und erste Erfahrungen sammeln.

Vielen Dank an den Vorstand von QuKoG für seine engagierte Arbeit und die sorgfältige Führung des Vereins. Vielen Dank an Gabriele für ihre langjährige, unermüdliche Arbeit im Kontakt mit den Menschen und den Angeboten und Institutionen im Quartier. Wir wünschen ihr für ihren Ruhestand gute Gesundheit, viel Glück und alles Gute.

(Team HEKS-Regionalstelle beider Basel)

Der IDEAL fördert den interkulturellen Dialog und den konstruktiven Umgang mit kultureller Vielfalt. Es bemüht sich um den Abbau von gegenseitigen Ängsten und Vorurteilen und orientiert sich an einer gemeinsamen Zukunft der Kulturen. Es ermöglicht nicht nur den Dialog zwischen den Individuen, sondern auch zwischen den verschiedenen Gemeinschaften. Unser Ziel ist es, das friedliche und tolerante Zusammenleben in der Schweizer Gesellschaft zu fördern.

Aktuelles vom IDEAL Kulturverein unter www.idealkulturverein.ch.

ZwingliTalk Beatrice Brunner

Beatrice Brunner ist seit 2016 die Geschäftsleiterin des K5 Basler Kurszentrums.

Ihr macht es viel Freude, in einer Atmosphäre von gegenseitiger Wertschätzung und kultureller Annäherung zu arbeiten. Sie ist stets darum bemüht, für gute Rahmenbedingungen zu sorgen, damit sie gemeinsam mit Ihrem Team den Kursteilnehmenden auf ihrem Weg der Integration gute Perspektiven ermöglichen kann.

Das "K5 Basler Kurszentrum für Menschen aus fünf Kontinenten" ist nicht nur ein Ort, um Deutsch und Integrationskurse zu besuchen. Sondern auch ein Ort für soziale Teilhabe und Integration. Gerade während der andauernden Coronapandemie kommt dieser Aspekt des K5s besonders zum Tragen.

Youtube: www.youtube.com/watchZwingliTalk  / Facebook: www.facebook.com/watchZwingliTalk

Das Mädona hat neue eigene Räumlichkeiten im Gundeli!

Nach 4 Jahren Mädchen*treff in den Räumlichkeiten der GGG Stadtbibliothek im Gundeli und langem Suchen ist es nun soweit - wir haben eigene Räumlichkeiten gefunden! Wir ziehen in die Güterstrasse 213 in 4053 Basel, ehemalige Quartierkoordination Gundeli ohne die es den zweiten Standort nicht geben würde. Deshalb an dieser Stelle ein grosses Dankeschön an Gabriele Frank von der Quartierkoordination für das Engagement und die Unterstützung auf unserer Suche sowie für die Initiierung und Durchführung des Runden Tisches zum Thema Bedarf der Mädchen*arbeit im Gundeli!

Wir freuen uns sehr, wenn wir ab Januar 2022 gemeinsam mit den Mädchen ihr gewünschtes "Mädchen*café" zum Chillen und Freundinnen treffen, gestalten dürfen. Es soll ein Ort sein, an dem sie sich frei entfalten und mitbestimmen können. Die bisherigen Kooperationen mit anderen Anbietenden der Kinder- und Jugendarbeit im Quartier sollen weiter aktiv gestaltet werden.

Folgende Öffnungszeiten sind geplant: Mittwoch 15-18h, Donnerstag 15-18h, Freitag 17-21h. Das Angebot wird von zwei Sozialpädagoginnen gestaltet. Das "Mädchen*café" ist ein offenes, niederschwelliges und freiwilliges Angebot für Mädchen* zwischen 10 und 18 Jahren.

Die 4 Jahre Mädchen*treff in der Bibliothek waren lebendig, aufregend, laut, bunt und voller toller Kooperationsprojekte. Viele Mädchen* haben in dieser Zeit das Angebot regelmässig genutzt. Die GGG Stadtbibliothek war eine tolle Gastgeberin und wir bedanken uns recht herzlich bei ihnen, wir haben uns immer sehr wohlgefühlt. Wir freuen uns auch weiterhin auf gemeinsame und spannende Projekte!

Ab Januar 2022 werden wir in den neuen Räumlichkeiten starten und zu gegebener Zeit auch eine Eröffnungsfeier veranstalten.

Das Mädona Gundeli Team

Aktuelle Informationen zur Paul Schatz Stiftung finden Sie unter www.paul-schatz.ch.

Zwinglihaus Stummfilm "GRANDMA'S BOY" MIT HAROLD LLOYD UND
Live Orgelbegleitung von Johannes Fankhauser:


Datum 17. November 2021
Zeit 19.30 Uhr
Ort Zwinglihaus, Türoffnung 30 min. vorher
Kosten Eintritt frei, Kollekte (Richtpreis CHF 20.-)
Anzahl Plätze beschränkt

Grossmutters liebling Originaltitel: Grandma's Boy ist eine US-amerikanische Tragikomödie aus dem Jahr 1922 mit Harold Lloyd in der Hauptrolle. Der Film, produziert von Hal Roach unter Regie von Fred C. Newmeyer, gilt als einer der ersten Filme, die eine Komödienhandlung mit einer ernsthaften Geschichte und glaubwürdigen Figuren verbunden haben.

Stummfilme mit Live Orgelbegleitung
Im Zwinglihaus werden Stummfilme mit Live Orgelbegleitung von Johannes Fankhauser aufgeführt. Die Filme aus den Anfängen des Stummfilms werden auf Grossleinwand gezeigt.

Von Anfang an wurde das Zwinglihaus auch als Kino genutzt. Die Tschanun-Goll Orgel wurde im Jahr 2011 komplett revidiert und beeindruckt durch ihren kompakten klaren Klang.


Betteln - ein Prüfstein für die Solidarität

Datum Mittwoch, 24. November 2021, 19-21 Uhr
Ort Zwinglihaus, Gundeldingerstrasse 370, Basel
Kosten freier Eintritt, Kollekte
Veranstalter Forum für Zeitfragen; Diakoniekapitel der ERK BS; Fachstelle Gender und Bildung ERK BL; Kirchgemeinde Gundeldingen- Bruderholz; Pfarramt für weltweite Kirche BL/BS

Kaum ein Thema hat Basel im letzten Jahr so beschäftigt wie die plötzliche Präsenz von bettelnden Armutsreisenden, viele von ihnen Angehörige von Roma-Minderheiten. Der Grosse Rat Basel hat im Juni wieder ein weitgehendes Bettelverbot erlassen. Ob dies vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof standhalten wird, ist offen. Welche ethischen, politischen und theologischen Fragen hat die Konfrontation mit extremer Armut aufs Parkett gehoben? Wären auch andere Wege anstatt eines scharfen Verbots denkbar, um das reibungsfreie Zusammenleben im öffentlichen Raum sicherzustellen? Was sagen die heftigen Debatten der letzten Monate über den Zustand der humanistischen Stadt aus? An die Einleitung in das Thema, bei der Auszüge aus dem Dokumentarfilm "Die Bettler aus der Walachai: Bedürftige oder organisierte Bande?" gezeigt werden, schliesst ein Podiumsgespräch an.

Podium
- Claudia Adrario de Roche, Leitung soup&chill
- Mirjam Baumann, Sozialdiakonin ERK BS
- Andrea Bieler, Prof. für Praktische Theologie, Uni Basel
- Demi Hablützel, Vorstandsmitglied der Jungen SVP BS - Barbara Heer, Grossrätin SP BS

Moderation
Peter Bollag, Projektleiter Christlich-Jüdische Projekte

Hier der Flyer als PDF-Format

Die Nachfrage nach Spitexleistungen steigt stetig, weil einerseits medizinisch zu Hause immer mehr möglich ist, andererseits weil der Anteil der Älteren in der Gesellschaft zunimmt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von SPITEX BASEL sind unterwegs in den Basler Quartieren und sorgen von morgens bis abends an sieben Tagen die Woche dafür, dass Menschen in jeder Lebensphase in ihren eigenen vier Wänden bleiben können.

Aktuelles von SPITEX Basel unter www.spitexbasel.ch.

Die Stiftung Rheinleben ist eine gemeinnützige Organisation, welche sich für die Belange von Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung und ihre Angehörigen engagiert. Über 90 Mitarbeitende beraten, begleiten und unterstützen in den Bereichen Beratung, Woh­nen, Tagesstruktur und Arbeit rund 1'700 Klient/-innen. 20 Personen engagieren sich ehrenamtlich im Stiftungsrat und in der Angehörigen-Selbsthilfe. Im Gundeldingerquartier vertreten sind die Dienstleistungsangebote: Tagesstruktur Entwicklung, Dornacherstrasse 38 - Tagesstruktur Modular, Thiersteinerallee 51 - Wohnbegleitung, Pfeffingerstrasse 69 - Wohnhaus G99, Gundeldingerstrasse 99.

Freizeit-Kurse (Freejob) der Stiftung Rheinleben
Hier bilden sich Erwachsene mit einer psychischen Beeinträchtigung weiter. Die Kurse vermitteln Wissen, bereiten Freude, wecken Neugierde, lassen neue Fähigkeiten erkennen und stillen Wissensdurst und Weiterbildungshunger. Das breitgefächerte Kursangebot kann unabhängig der Nutzung anderer Angebote der Stiftung Rheinleben besucht werden.

Die Freejob-Kurse richten sich an Personen, die in den vergangenen 10 Jahren aus psychischen Gründen eine IV-Rente bezogen, eine IV-Massnahme (z.B. Arbeitstraining) absolviert haben, sich im IV-Anmeldeprozess oder in einer Frühintervention befinden. Bezugsberechtigte Kursteilnehmende, die das Rentenalter der AHV erreichen, gelten ebenfalls weiterhin als berechtigt.

Die Kurse werden von erfahrenen und kompetenten Fachpersonen und Kursleitenden durchgeführt. Unter Anderem sind auch Peers (Experten aus Erfahrung in psychischer Beeinträchtigung und Gesundung) als Kursleitende tätig. Diese Menschen haben in einer Weiterbildung ihre Erfahrungen reflektiert und zusätzliche Beratungskompetenzen erworben. Mit diesem Hintergrund inspirieren sie und machen anderen Mut.

Das aktuelle Kursangebot liegt vor unter:
www.rheinleben.ch/tagesstruktur/freejob-kurse
Kontakt unter Tel: 061 206 97 60, bzw. e-mail: freejob@rheinleben.ch

Theater Süd sucht Mitwirkende!

STIMMENMEER
"Ich möchte, dass jeder die Stimme so hören kann, wie ich sie höre."
(Johanna von Orléans)

Äussere oder innere Stimmen führten oft zu radikalen Wendungen in einzelnen Leben und in der Weltgeschichte. So auch bei Johanna von Orléans. "Ich habe die Stimme Gottes gehört" sagt sie und führt das französische Heer in die Schlacht gegen die Engländer. Und man fragt sich, von wo oder wem hat sie diese Stärke? Und was ist mit uns? Wer bestimmt eigentlich, wie und wo wir unsere tiefgreifenden Lebensentscheidungen treffen. Haben wir die freie Wahl oder sind wir fremdbestimmte Wesen? Wer haucht uns die vermeintlich wohlwollende Meinung mit leiser oder lauter Stimme in den Kopf, die uns zum Handeln bewegt?

Entlang der Figur Johanna von Orléans begibt sich das Projekt "STIMMENMEER" mit Menschen jeglichen Alters auf die Suche nach dem eigenen Kompass und tauchen ab ins Gewirr der Mehrstimmigkeit. Eine Bild- und Klangreise von der Vergangenheit bis in die Zukunft der Protagonisten.

Mitmachen!
"Stimmenmeer" ist ein Projekt für alle, die Lust haben, sich auf und hinter der Bühne an einem Theaterprojekt zu beteiligen. Das Projekt bietet verschiedene Möglichkeiten, sich einzubringen und mitzugestalten.

Weitere Infos und Anmeldung: www.theater-sued.ch

Eine Zusammenarbeit mit
"Singen ohne Grenzen" ASK-Chor und MOMO Pflegeheim

Mit freundlicher Unterstützung
Abteilung Kultur Kanton Basel-Stadt, Sulger Stiftung, Scheidegger-Thommen Stiftung

Theater Süd, Dornacherstrasse 192, 4053 Basel

Ökostadt ist seit 1987 aktiv für ein wohnliches Basel und streut und verwirklicht viele Ideen zur Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt: weniger fordern mehr wiederverwenden. Weniger Eigennutz mehr Gemeinsames. Weniger Auto, mehr Wohnstrasse. Weniger Einkaufscenter, mehr Quartiermarkt. Weniger Steinwüsten, mehr Blühendes im Vorgarten!

Der Verein Ökostadt Basel setzt sich ein für ...

... den Schutz unserer natürlichen Grundlagen
... ganzheitliches Denken in der Stadtplanung
... mehr Natur- und Erholungsräume in der Stadt Basel
... ein menschen- und umweltgerechtes Verkehrssystem

Weitere Infos erhalten Sie auf der Webseite des Vereins: www.oekostadtbasel.ch

Wer kennt sie noch nicht - die lokale Basler Währung NetzBon? Mehrere Tausend magentafarbene Noten sind im Umlauf. Beziehen kann man sie in Wechselstuben oder im online-Shop auf der Webseite www.netzbon.ch und dann mehrfach im Gundeli ausgeben.

Seit 2005 ist die Lokalwährung NetzBon www.netzbon.ch für alle da. Mit dem NetzBon können Konsument*innen einkaufen oder spenden, um eine sozial und ökologisch nachhaltige Lokalökonomie im Gundeli und in ganz Basel zu fördern. Gleichzeitig können sich Betriebe gegenseitig fördern und unter einander einkaufen (und teilweise auch Rechnungen bezahlen). Der NetzBon kann per Internet oder an verschiedenen Verkaufsstellen (Acero, Markthalle, Ganzoni Buchhandlung, Basel Unverpackt) erworben werden.

Heute gibt es etwa 130 (meist Kleinst-)Betriebe und Organisationen (darunter die ganze Markthalle und das Stadttheater Basel), die den NetzBon als Zahlungsmittel (oder als Spende) akzeptieren. Viele davon sind im Gundeli - wie der Bio Laden L'Ultimo Bacio Gundeli, Bio Bistro, PepNoName, oder Eco Solidar für Spenden.

Der NetzBon bleibt hier! Es lebe der lokale Wirtschaftskreislauf!

Neben dem WIR (1934 mit anderem Fokus gegründet) ist der NetzBon die erste Lokalwährung in der Schweiz mit dem Fokus "lokal, sozial, ökologisch nachhaltig". Erst in den letzten 5 Jahren sind in der Schweiz etwa fünf weitere Lokalwährungen entstanden, allen voran der Genfer LEMAN (mit Unterstützung der Stadt Genf und mit fast identischer Zielsetzung wie beim NetzBon). Alle entstandenen Lokalwährungen orientierten sich am NetzBon, teils mit unserer konkreten vorgängigen Beratung. Wichtig: Der NetzBon wurde von der FINMA überprüft und in dieser Form zugelassen. Da der NetzBon nicht von der Einlagesicherung erfasst ist, liegt der Gegenwert aller im Umlauf befindlichen NetzBons in Schweizer Franken auf einem separaten ABS-Konto.

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Mit der Schliessung der Quartierkoordination sind wir wieder da, wo wir vor 20 Jahren standen. Jetzt geht vieles verloren, was in geduldiger, ausdauernder und kluger Weise aufgebaut und betrieben wurde: eine hellhörige Anlaufstelle und ein umfassendes Netzwerk für Vereine, Gruppen, Einzelpersonen mit vielschichtigen Beziehungen untereinander und zum gemeinsamen Ort Gundeldingen. Wir danken allen Beteiligten für ihre Arbeit und ihr Engagement und wünschen ihnen alles Gute. Wir hoffen, dass sie bei Bedarf auch in Zukunft mit uns an gemeinsamen Stricken ziehen werden.

Die entstandene Zäsur ist bedauerlich und tut weh. Doch wird sich die Erde weiterdrehen. Neue Strukturen werden entstehen. Aber im Moment ohne uns.

Den Unermüdlichen wünschen wir Ausdauer, Erfolg und eine feines Gespür für alle Bedürfnisse im Quartier, auch die der Stilleren im Land. Bleibt redlich, nehmt Rücksicht auf Minderheitsmeinungen und widersteht den Versuchungen von Macht und Stärke.

Verein Wohnliches Gundeli-Ost

Quartierkoordination Gundeldingen
Der Trägerverein für den Lebensraum Gundeldingen

Güterstrasse 213
CH-4053 Basel

Telefon: 061 331 08 83
info@gundeli-koordination.ch

> Quartierkoordination Gundeldingen

 

 

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