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Quartierkoordination Gundeldingen
Güterstrasse 213
CH-4053 Basel

Tel: 061 331 08 83
info(at)gundeli-koordination.ch

Mit freundlicher Unterstützung von:
  

Christoph Merian Stiftug Basel
Kanton Basel-Stadt
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Schliessung der Quartierkoordination Gundeldingen auf 30. November

01. Januar 2021

Am Dienstag, 01. Juni 2021 wurde in einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung der Verein Quartierkoordination Gundeldingen von den 21 anwesenden Delegierten der Trägervereine einstimmig aufgelöst mit Wirkung vom 30. November 2021.

Der Vorstand sah sich nach langem Ringen, zahlreicher Korrespondenz und Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern des Präsidialdepartements, des Grossen Rates und der ausgetretenen Vereine dazu gezwungen, weil ein Grossratsbeschluss im Dezember 2020 die Subvention für 2021 gestrichen hat und die Rücklagen des Vereins Ende November 2021 definitiv aufgebraucht sein werden.

Es war ein sehr schwerer Entscheid angesichts des auch vom PD bestätigten Leistungsnachweises (vgl. GZ 17/18.02.21) der QuKoG. Aufgrund der anstehenden Pensionierung der Geschäftsstellenleiterin im Herbst hätte die Stelle neu ausgeschrieben werden müssen. Es ist jedoch in den Augen des Vorstandes nicht zu verantworten, für eine Stelle zu werben, deren Bestand von Beginn weg wirtschaftlich und politisch in Frage gestellt ist.

Ausserdem wird der Verein ab Herbst nicht mehr in der Lage sein, das Lokal zu finanzieren, was eine fristgerechte Kündigung notwendig macht.

Der Vorstand und die am 01.06.21 anwesenden Delegierten der Trägervereine bedauern es sehr, dass eine jahrelang erfolgreich arbeitende Quartierkoordinationsstelle aufgegeben werden muss und der Bevölkerung im Gundeli nicht mehr zur Verfügung steht, weil keine einvernehmliche Lösung mit Präsidialdepartement, Grossem Rat und den ausgetretenen Vereinen gefunden werden konnte.

Es scheint angezeigt, dass die Politik Klärung schafft darüber, wohin sie den Kanton und seine Quartiere steuern will. Ob sich der Kanton wirklich bekennt zur Partizipation aller in einer offenen Gesellschaft, wie es der §55 der Kantonsverfassung fordert, oder ob er sich rückwärtsgewandt orientieren will an hegemonialen Strukturen, in denen Abhängigkeiten dominieren sowie Ausschluss und Einschluss.

Zu ersterem passen Drohkulissen, wie sie der Vorstand immer wieder erlebt hat, nicht. Und er betont, dass ihm die Unabhängigkeit der Koordinationsstelle zugunsten des ganzen Quartiers und für vielfältige Interessen stets wichtig war und dass er die QuKoG in diesem Sinne auch bis Ende November weiterführen wird.

Es ist dem Vorstand an dieser Stelle ein Bedürfnis seinen Dank auszusprechen: an Gabriele Frank, eine innovative und kompetente Geschäftsstellenleiterin, die trotz widriger Umstände ihre gute Arbeit stets fortgesetzt hat. Dann dankt er all den Trägervereinen, die der QuKoG ihr Vertrauen geschenkt haben und sich in ein vernetzendes Zusammenwirken eingebracht haben und mitgewirkt haben an Visionen fürs Quartier, die eine offene Gesellschaft dringend braucht, um vorwärtsgewandt zu bleiben. Ebenso geht ein Dank an die Bewohnerinnen und Bewohner, die sich mit ihren eigenen Ideen und Projekten zusammen mit der QuKoG für das Quartier eingesetzt haben.

Vorstand der Quartierkoordination