Gundeli Augenblick Februar 2019

Sehr geehrte Damen und Herren

Mit diesem Newsletter erhalten Sie einen Ausschnitt aktueller Informationen aus dem Gundeli. 

Ihre Quartierkoordination Gundeldingen

Soup&Chill: Trägerverein des Monats Januar

Soup&Chill, die Wärmestube für Menschen, die kein eigenes Wohnzimmer haben, besteht seit Dezember 2006. Menschen, die aus irgendeinem Grund in Not geraten sind, finden bei uns einen Treffpunkt und bekommen eine einfache, warme Mahlzeit. Unser Konzept: die Mahlzeit kostet nichts, aber unsere Gäste helfen bei allen Arbeiten mit. Im Lauf der Jahre haben sich die weltpolitischen und daher auch die Basler sozialpolitischen Gegebenheiten drastisch geändert. In den letzten fünf Jahren beobachten wir einen drastischen Anstieg von Menschen knapp über 50 Jahren, die wegen Jobverlust plötzlich aus einem "normalen, guten" Leben herausgekippt wurden. Sie sind einsam, unerfahren im Überlebenskampf, und sehr verletzlich. Wir können keinen Ersatz für Verlorenes bieten, aber vom 1.11. bis 31.3. von 17-21 Uhr im Soup&Chill ein warmes Essen und einen Ort der Ruhe. Auch Flüchtlinge kommen, junge Menschen v.a. aus Afrika und den Kriegsgebieten im Nahen Osten; sie suchen Sicherheit, v.a. aber auch eine Beschäftigung. Speziell für sie haben wir vor 3 Jahren das Projekt "Restaurant du coeur" gestartet, das mittlerweile ein von BS und BL anerkanntes Beschäftigungsprogramm ist. Gekocht wird bunt und international, jede/r kann bei uns essen von Montag bis Freitag, 12-14 Uhr. Das Menu surprise und unsere Caterings haben keinen festen Preis, wir arbeiten auf Spendenbasis.

www.soupandchill.com
www.restaurant-du-coeur.ch

Drohende Streichung der Quartierkoordination Gundeli. Abstimmung nunmehr am 13. Februar 2019.

Wie in der letzten Ausgabe der Gundeldinger Zeitung berichtet, hat der Präsident der CVP Balz Herter in Absprache mit den bürgerlichen Parteien ein vorgezogenes Budgetpostulat eingereicht, welches u.a. die Abschaffung der Stadtteilsekretariate/Quartierkoordination Gundeli ab 2020 vorsieht (s. GZ vom 19./20.12.18). Die Meldung hat ein grosses Echo im Quartier und darüber hinaus ausgelöst. Viele QuartierbewohnerInnen haben in der Geschäftsstelle nach Möglichkeiten der Unterstützung angefragt, Leserbriefe formuliert wie auch direkt Grossräte mit der Bitte um Ablehnung des Budgetpostulates angeschrieben. Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für die unterstützenden und Mutmachenden Rückmeldungen aus dem Quartier bedanken. Mittlerweile hat sich die Interessengemeinschaft der Basler Quartiertreffpunkte (IGQ) für den Erhalt der Stadtteilsekretariate/Quartierkoordination eingesetzt. Laut dem IGQ, der als Dachverband aller 15 subventionierten Treffpunkte amtet, sei durch das Bestehen der Stadtteilsekretariate/ Quartierkoordination eine wichtige Ergänzung der soziokulturellen Arbeit in den Quartiertreffpunkten sichergestellt. Sollten Sie Fragen zu Aufgabe und Funktion der Quartierkoordination, Konsequenzen bei der Annahme des Budgetpostulates haben, können Sie sich per E-Mail bei uns melden oder zu den Öffnungszeiten in der Geschäftsstelle vorbei kommen. Wir werden die öffentlich zugänglichen Abstimmungsergebnisse mit Abstimmungsverhalten im Grossen Rat selbstverständlich kommunizieren.

Die Abstimmungsergebnisse sind öffentlich einsehbar unter diesem Link.

Lesebrief: Never change a winning team... never change a winning system!

Seit ein paar Jahren darf Soup&Chill, die Wärmestube für Menschen, die kein eigenes Wohnzimmer haben, als Trägerverein der Quartierkoordination Gundeli dabei sein. Darf mitdenken. Und Ideen bringen. Und von der Zusammenarbeit mit anderen Trägervereinen profitieren. Ich sage absichtlich "DARF". Es ist keine Selbstverständlichkeit, wie freundlich und respektvoll wir aufgenommen wurden, wie solidarisch wir in Krisenzeiten von Trägervereins-KollegInnen und der Geschäftsleitung der QuKo unterstützt wurden. Unser Konzept: "Arbeit mit und für Randständige"kann nur funktionieren, wenn wir sie nicht in einem Ghetto "betreiben, sondern in Anbindung an die "normale" Gesellschaft. Die QuKo Gundeli funktioniert: einfach, schlank, konstruktiv, mit kurzen Wegen. Ein paar kleine Beispiele? Als das Cinema Oppenheim, das ursprünglich am Meret Oppenheim-Platz stattfand, vor 4 Jahren "heimatlos" wurde, weil Veloständer den Platz einnahmen, ging alles ganz schnell. Ein paar wenige Telefonate und schon stand die Ausweichslösung: Cinema Oppenheim am Vorplatz von Soup&Chill in Zusammenarbeit mit der SBB, der QuKo und eben Soup&Chill. Ende August ist der Platz unter den Kastanien seither Treffpunkt: Gäste von Soup&Chill, Leute aus dem Quartier, Kinofreaks: alle sitzen beisammen und geniessen. Begegnung im Grünen: Idee da, Info rundum, ja, finden wir gut: MACHEN! Erzählcafé: ein tolles Konzept, schnell umgesetzt....sonntägliche Treffen, die "durchs Quartier wandern": Soup&Chill, K5, Zwinglihaus.... Das Gundeli ist ein buntes Quartier. Es kann nur so bunt bleiben und so lebendig, wenn man einfache Wege zulässt. In einer Stadt, die an Zer-Reglementierung und Zer-Administration leidet, wäre es ein völlig falscher Schritt, etwas derart Gewachsenes durch etwas zu ersetzen, das sicher nicht kostengünstiger ist. Aber sicher sehr viel weniger lebendig. Um wieviel mehr sinnvolle und bunte Dinge wären möglich, wenn nicht so viel Zeit dafür verwendet werden müsste, immer wieder mit dem Rücken der Wand zu argumentieren und ums Überleben zu kämpfen! Wir hoffen sehr auf einen Rückzug des Budgetpostulats und auf sehr bald mögliche ungestörte, konstruktive Arbeit.

Claudia Adrario de Roche und die Leute von Soup&Chill und Restaurant du coeur.

Dichtelust – Formen des urbanen Zusammenlebens in der Schweiz

 

Im November wurde die Ausstellung 'Dichtelust' eröffnet. Der Begriff der Dichte ist in der Schweiz auffällig negativ besetzt. Dieses Bild gilt es zu korrigieren und zu zeigen, was Dichte eigentlich bedeutet. Dichte heisst nicht automatisch hoch bauen sondern vor allem kompakt und ist, richtig eingesetzt, das beste Mittel zur Vermeidung von "Dichtestress". 

21.2.2019, 12.15-13.00 Uhr -> Arealentwicklungen in Basel Ost: Messe/Roche
Jürg Degen, Leiter der Areal- und Nutzungsplanung im Planungsamt von Städtebau & Architektur und der Projektleiter Marc Février werden aufzeigen, wie sich die Areale in Basel Ost (Roche, Messe, Rosental) entwickeln. Der Vortrag findet im Stadtmodell- und Veranstaltungsraum Baudepartement Kanton Basel-Stadt, Dufourstrasse 40, Basel, statt. Eintritt frei.

28.02.2019 und 02.05.2019, jeweils um 18.00 Uhr -> öffentliche Führungen auf Deutsch.
Eintritt: CHF 12 (erm. CHF 8), Führung kostenlos.

Weitere Informationen: www.sam-basel.org

 

Räumlichkeiten für Mädchentreff gesucht

Das Mädona bietet seit einem Jahr immer freitags und sonntags ein offenes Angebot für Mädchen in den Räumlichkeiten der GGG Stadtbibliothek am Tellplatz an. Das Angebot erfreut sich grosser Beliebtheit bei den 10- bis 14-jährigen Mädchen im Quartier- dabei sind häufig über 30 Mädchen im Treff. Es wird gebastelt, gebacken, getanzt, gespielt, "gechillt" und es werden gemeinsam Ausflüge gemacht. Immer deutlicher wird: Es besteht das starke Bedürfnis nach eigenen Räumen mit Platz für Bewegung, gemeinsames Kochen & Backen, Soziales Miteinander und genügend Stauraum für Bastelmaterial, Schminke, Spiele, etc., die den Mädchen nachmittags und an den Wochenenden zur Verfügung stehen. Optimal: in möglichst zentraler Lage im Quartier. Das Team freut sich über Tipps und Angebote an: maedona@juarbasel.ch oder 061 683 37 60. http://www.maedona.ch

Fussgänger und Velos

Velofahrer sagen mit der Unterzeichnung der Velo-Charta "Ja" zu einem fussgängerfreundlichen Fahrstil! Mit der Velo-Charta soll ein respektvolles Miteinander erreicht und gute Voraussetzungen geschaffen werden für die gemeinsame Förderung des menschen- und umweltfreundlichen Fuss- und Veloverkehrs. Lanciert wurde diese Aktion von dem VCS beider Basel, Pro Velo beider Basel und Fussverkehr Region Basel.
Mehr Informationen unter www.velo-charta.ch.

Markthalle sucht Food Trucks für Küchenkarawane

Für die Küchenkarawane aus Food Trucks sucht die Markthalle Leute mit Pioniergeist, unkonventionellen Ideen und Lust auf Abenteuer, welche einen Food Truck betreiben und die sechs neuen Standorte in der Stadt bespielen möchten. Hier gehts zur Ausschreibung

Stadtteilrichtplan Gundeli

Den aktuellen Stand betreffend Entwicklung Stadtteilrichtplan Gundeli können Sie unter diesem Link einsehen.

Pilotprojekt Schneespielplatz

 

Ein tolles Projekt ist im Rahmen der KinderMitWirkung entstanden und geht nächste Woche in die Umsetzung. Es ist so weit, Basel hat seinen eigenen Schneehügel in der Stadt (Margarethenpark), wo man gratis rodeln/rutschen/bauen/spielen... kann. Um dies zu feiern, laden wir euch herzlich zur Eröffnung dieses Schneespielplatzes am Freitag 01. Februar 2019 um 15.00 Uhr ein. Packt also eure Handschuhe, wetterfeste Kleidung und euren Bob ein und testet die neue Schneebahn im Gundeli. Von Dienstag bis Freitag wird das Angebot durch Robi-Spiel-Aktionen betreut, wo man Bobs ausleihen kann. Das Angebot bleibt so lange bestehen, wie das Wetter es zulässt. Das Projekt ist in Kooperation mit der Stadtgärtnerei und dem Sportamt Basel-Stadt entstanden.
Hier gehts zum Flyer.

 

Hinweise unserer Trägervereine

Gundeli Talk: Heimat Gundeli? Heimat Gundeli!

Im Gundeli leben rund 7500 Menschen mit einer anderen als der Schweizer Staatsangehörigkeit. Wie erleben Sie unser Quartier? Was beglückt und nervt? Ein etwas anderes Gespräch über Heimat, Migration und Kulturunterschiede mit drei Frauen aus Deutschland, Italien und der Türkei - jenen Ländern, aus denen die meisten unserer ausländischen NachbarInnen stammen: Antje Baumgarten (Qualitätsmanagerin in der Pharma), Esterina Ferrari (Schmuckdesignerin) und Fahriye Usta-Kotevoglu (Sozialpädagogin und Erwachsenenbildnerin). Diskutieren Sie mit in der gemütliche Bar-Atmosphäre des Barakuba und lassen Sie sich von Daniel Buser der Basler Kultgruppe "touche ma bouche" überraschen.

Wo: Barakabuba Bar&Bühne, Gundeldinger Feld, Dornacherstrasse 192
Wann: Donnerstag, 7. Februar 2019, 19:30h (Barbetrieb ab 19:00h)
Veranstalter: Neutraler Quartierverein NQVG und Barakuba Bar&Bühne
Eintritt: frei
www.nqv-gundeldingen.ch
www.barakuba.ch

 

 

Veranstaltungen der Pfarrei Heiligeist

Die Pfarrei Heiliggeist lädt auch im Februar zu vielen spannenden Anlässen. 

Konzert Orgel und Klavier am Sonntag, 3. Februar um 17 Uhr in der Heiliggeistkirche.

Taizégottesdienst am Samstag, 9. Februar, um 17 Uhr Projektchor Taizé4you, um 18 Uhr Gottesdienst in der Heiliggeistkirche.

Filmvorführung im L'ESPRIT-Saal: Papst Franziskus - ein Mann seines Wortes vom Wim Wenders am Donnerstag 14. Februar um 15 Uhr.

Fasnachtskleiderbörse für Fasnachtskostüme, Larven und sonstiges Zubehör im Kirchenkeller der Heiliggeistkirche (unter der Sakristei) am Samstag, 23. Februar ab 10 Uhr.

Hier gehts zum Veranstaltungskalender.

Themennachmittag "Wie verhindern Sie Stürze?"

SPITEX BASEL und das Alterszentrum Falkenstein laden gemeinsam zum Themennachmittag "Wie verhindern Sie Stürze?" ein. Es gibt einen Vortrag zum Thema Stürze verhindern. Danach werden Informationen zum Thema aufgelegt, Hilfsmittel vorgestellt, hilfreiche Tipps gegeben und individuelle Fragen beantwortet. Im Anschluss sind alle Teilnehmenden herzlich zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Der Eintritt ist frei. Der Anlass findet am Mittwoch, 6. Februar 2019 um 15 Uhr im Alterszentrum Falkenstein, Falkensteinerstrasse 30 in Basel statt.

Telefon 061 564 44 44 oder sekretariat.az-falkenstein@buespi.ch.

Veranstaltungen der reformierten Kirchgemeinde Gundeldingen-Bruderholz

Im Februar wartet eine Reihe verschiedener Veranstaltungen auf Ihren Besuch:

> Veranstaltungskalender Februar der reformierten Kirchgemeinde Gundeldingen-Bruderholz im Zwinglihaus

 

Ausstellung "Generation Injugi"

Das Jugenzentrum PurplePark der JuAr Basel wird von so manchem Jugendlichen oder jungem Erwachsenen liebevoll einfach nur "injugi" genannt. Dieser Kosename steht für Verbundenheit, Vertrautheit, Entwicklung und Erwachsenwerden und auch für eine unter die Haut gehende Ewigkeit. Dario Antonaci fotografierte einen Bruchteil der Generation "injugi". Entstanden sind wunderbare Portraits und Detailaufnahmen, welche ab dem 15. Februar 2019 im Jugendzentrum PurplePark zu sehen sind.

Vernissage: Freitag, 15.02.2019, 19:30h

Ausstellung:
Sonntag, 17.02.2019, 15:00h bis 19:00h
Mittwoch, 20.02.2019 15:00h bis 18:00h
Donnerstag, 21.02.2019 16:00h bis 20:00h
Freitag, 22.02.2019 16:00h bis 18:30h

Eintritt frei
Jugendzentrum PurplePark, Meret Oppenheim-Strasse 80, 4053 Basel.

Cellokonzert Ensemble "Hospedale per gl'infermi d'amore" in der Querfeld-Halle

Eine engagierte, junge, spanische Musikerin gibt am Freitag, 15. Februar, um 20.00 mit ihrem 8-köpfigen Ensemble "Hospedale per gl'infermi d'amore" ein Konzert in der Querfeld-Halle. Eintritt frei, Kollekte. Auf dem Programm steht Barockmusik verschiedener Komponisten. Die Veranstaltung wird von der Abteilung Kultur des Kantons Basel-Stadt und vom Verein Querfeld aus dem Gundeli unterstützt.

Details siehe Flyer

Olla común im Februar

Olla común ist ein solidarisches und interkulturelles Mittagessen, bei dem gutes Essen und Begegnung im Vordergrund steht. Ehrenamtlich arbeitende Frauen und Männer aus verschiedenen Ländern kochen ein für ihr Land typisches Essen zugunsten eines sozialen Projektes in ihrer Heimat. Unser Programm finden Sie hier

Quartierkoordination Gundeldingen
Der Trägerverein für den Lebensraum Gundeldingen

Güterstrasse 213
CH-4053 Basel

Telefon: 061 331 08 83
info@gundeli-koordination.ch

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